Beschädigte Fahrbahnmarkierungen digital erfassen und priorisieren

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2. Juni 2026
Beschädigte Fahrbahnmarkierungen digital erfassen und priorisieren
6:11

Gut sichtbare Fahrbahnmarkierungen sind ein wichtiger Bestandteil der Verkehrssicherheit. Verblasste Linien, beschädigte Zebrastreifen oder kaum erkennbare Richtungspfeile erschweren die Orientierung im Straßenverkehr und erhöhen das Risiko von Unfällen. Beschädigte Fahrbahnmarkierungen werden in vielen Kommunen dennoch weiterhin manuell kontrolliert und dokumentiert. Das kostet Zeit und erschwert eine saubere Priorisierung notwendiger Maßnahmen.

Mit digitalen Verfahren und künstlicher Intelligenz können Kommunen den Zustand ihrer Fahrbahnmarkierungen heute deutlich effizienter erfassen. Das vialytics System unterstützt dabei, beschädigte Markierungen automatisch zu erkennen, übersichtlich darzustellen und gezielt in die Maßnahmenplanung zu überführen.

Warum beschädigte Fahrbahnmarkierungen zum Problem werden

Fahrbahnmarkierungen verlieren durch Witterung, Verkehrslast und Alterung kontinuierlich an Sichtbarkeit. Besonders betroffen sind stark frequentierte Straßen, Kreuzungsbereiche oder Schulwege. Werden Schäden zu spät erkannt, entstehen Sicherheitsrisiken für den motorisierten Verkehr, Radfahrende und Fußgänger.

Gleichzeitig zeigen neue Entwicklungen im Bereich der Fahrbahnmarkierungen, dass deren Sichtbarkeit zunehmend an Bedeutung gewinnt. Innovative Markierungssysteme sollen die Orientierung und Verkehrssicherheit auch bei schwierigen Sichtverhältnissen verbessern. Um den Zustand solcher Markierungen zuverlässig im Blick zu behalten und notwendige Erneuerungen rechtzeitig zu planen, benötigen Kommunen aktuelle und objektive Zustandsdaten.

Tiefbauämter und Bauhöfe stehen vor der Herausforderung, große Straßennetze mit begrenzten personellen Ressourcen zu kontrollieren. Häufig fehlen aktuelle und flächendeckende Zustandsdaten. Statt einer systematischen Bewertung erfolgt die Priorisierung oft anhand einzelner Meldungen oder subjektiver Einschätzungen.

Das erschwert nicht nur die Planung von Unterhaltungsmaßnahmen, sondern auch die nachvollziehbare Begründung von Budgets gegenüber Verwaltung und Gemeinderat.

Wie Kommunen Fahrbahnmarkierungen heute häufig verwalten

In vielen Kommunen basieren Kontrollen weiterhin auf manuellen Prozessen. Mitarbeitende fahren Strecken ab, dokumentieren Schäden per Notiz oder Foto und übertragen Ergebnisse anschließend in Excel-Listen oder PDF-Berichte. Unterschiedliche Bewertungsmaßstäbe führen dabei häufig zu uneinheitlichen Ergebnissen.

Hinzu kommt: Eine vollständige Kontrolle des gesamten Straßennetzes ist zeitintensiv und im Arbeitsalltag oft kaum realisierbar. Schäden werden daher häufig erst sichtbar, wenn bereits Beschwerden eingehen oder die Verkehrssicherheit beeinträchtigt ist.

Auch die Weitergabe an externe Dienstleister gestaltet sich aufwendig. Fehlende Übersichtlichkeit und verstreute Informationen erschweren eine effiziente Abstimmung zwischen Verwaltung, Bauhof und Auftragnehmern.

Wie vialytics beschädigte Fahrbahnmarkierungen erkennt

Mit dem vialytics System erfolgt die Erfassung beschädigter Fahrbahnmarkierungen automatisiert während regulärer Befahrungen. Ein Smartphone in der Windschutzscheibe kommunaler Fahrzeuge nimmt kontinuierlich Straßenbilder auf. Zusätzliche Befahrungen oder Spezialhardware sind nicht notwendig.

Die künstliche Intelligenz analysiert die erfassten Bilder anschließend auf stark beschädigte oder verblasste Markierungen. Dabei werden insbesondere Markierungen erkannt, deren Sichtbarkeit deutlich eingeschränkt ist und die in der Praxis tatsächlich sanierungsrelevant sind.

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Einheitliche Bewertung nach Schweregrad

Die erkannten Schäden werden objektiv nach Schweregrad bewertet. Straßenabschnitte erhalten abhängig vom Anteil beschädigter Markierungen eine Einstufung wie „Good“, „Fair“ oder „Bad“. Dadurch entsteht eine nachvollziehbare und einheitliche Bewertungsgrundlage für das gesamte Straßennetz.

Im vialytics Web-System lassen sich die Ergebnisse direkt in einer Kartenansicht visualisieren. Farbmarkierungen erleichtern die schnelle Orientierung. Zusätzlich können Kommunen nach Schweregrad filtern und einzelne Straßenabschnitte gezielt überprüfen.

Die einheitlich nachvollziehbare Datengrundlage reduziert subjektive Einschätzungen und unterstützt dabei, Maßnahmen priorisiert und transparent zu planen.

Direkte Planung von Maßnahmen im Web-System

Beschädigte Fahrbahnmarkierungen können direkt aus der Kartenansicht heraus in Arbeitsaufträge oder Unterhaltungsmaßnahmen überführt werden. Verantwortliche Stellen behalten dadurch jederzeit den Überblick über offene Maßnahmen und priorisierte Bereiche.

Auch die Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern wird vereinfacht. Statt einzelner Screenshots oder Tabellen stehen nachvollziehbare Zustandsdaten mit konkreten Ortsbezügen zur Verfügung.

Darüber hinaus unterstützen die dokumentierten Bilddaten mit Zeit- und Ortsstempel eine belastbare Nachweisführung im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht.

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Welche Vorteile digitale Zustandsdaten für Kommunen bieten

Digitale Zustandserfassung reduziert den Aufwand manueller Netzbegehungen und schafft gleichzeitig eine bessere Datengrundlage für Entscheidungen. Schäden werden frühzeitig sichtbar und können priorisiert bearbeitet werden, bevor größere Sicherheitsrisiken oder Folgekosten entstehen.

Für Bauhöfe und Tiefbauämter verbessert sich die Planbarkeit von Unterhaltungsmaßnahmen deutlich. Einheitliche Zustandsdaten erleichtern zudem die Abstimmung zwischen Verwaltung, Politik und externen Dienstleistern.

Statt reaktiv auf Einzelmeldungen zu reagieren, erhalten Kommunen einen aktuellen Überblick über den Zustand ihrer Fahrbahnmarkierungen und können vorhandene Budgets gezielter einsetzen.

Fazit

Beschädigte Fahrbahnmarkierungen zuverlässig zu erfassen, wird für Kommunen zunehmend wichtiger. Manuelle Prozesse stoßen dabei vielerorts an ihre Grenzen. Digitale Systeme mit künstlicher Intelligenz schaffen eine objektive und aktuelle Datengrundlage für die Unterhaltung kommunaler Infrastruktur.

Mit dem vialytics System lassen sich beschädigte Fahrbahnmarkierungen automatisiert erkennen, bewerten und priorisieren. Das erleichtert die Maßnahmenplanung, unterstützt die Verkehrssicherung und reduziert den Aufwand für manuelle Kontrollen im kommunalen Alltag.

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